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Was ist ein GPS-Tracker?

Hund mit GPS finden

Hund mit GPS finden

Das Antibellhalsband wird als Erziehungshilfe genutzt und mit einem GPS-Tracker kann bis auf wenige Meter genau einen entlaufenden Hund beziehungsweise eine Katze geordet werden.Denn nichts ist schlimmer als ein entlaufenes Tier.

Die Abkürzung „GPS“ steht für „Global Positioning System„. Es handelt sich um ein weltweites Satelittenortungssystem und wurde einst von der amerikanischen Armee entwickelt. Der ursprüngliche Gedanke der ausschließlichen militärischen Nutzung wurde bereits im Jahr 1993 aufgehoben, denn in diesem Jahr wurde beschlossen, GPS der zivilen Bevölkerung zugänglich zu machen. Seit dem 01.Mai 2000 erreicht die Genauigkeit des GPS einen sagenhaften Wert von 5 bis 10 Meter, das liegt daran, dass die einst eingebaute „künstliche Signalverschlechterung“ (Selective Availability) vom amerikanischen Militär aufgehoben wurde. Diese Störung erlaubte vor dem 01.Mai 2000 nur eine Genauigkeit von rund 100 Metern.

In rund 20.000 Kilometer Höhe umkreisen GPS-Satelliten die Erde. Da sie auf sechs Umlaufbahnen die Erde umkreisen, sind immer mehrere GPS-Satelliten so angeordnet, dass sie an jeden Punkt der Erde ihre Position und die exakte Uhrzeit senden können. Ein GPS-Gerät auf der Erde empfängt die Radiowellen, die von den Sendern (GPS-Satelliten) im Weltall ausgestrahlt werden. Diese Wellen benötigen im Schnitt nur 0,07 Sekunden. Aus der Entfernung und der Position der Satelliten kann so der Standort des Empfängers auf der Erde bestimmt werden. Um eine exakte Standortangabe zu erhalten, sind bestenfalls vier Satelliten als Sender tätig. Um diese komplizierte Technik noch abzurunden, kann die Geschwindigkeit und die Richtung des Empfängers angezeigt werden – das dürfte jedem von seinem Navigationsgerät im Fahrzeug bekannt sein.

Vereinfacht erklärt, berechnet ein GPS-Empfänger auf der Erde die eigene Position, indem er die Entfernung der Satelliten bestimmt.

Wo kommt ein GPS-Tracker zum Einsatz?

GPS ist heute kaum noch aus vielen Bereichen wegzudenken. Es wird bei Navigationsgeräten im Auto eingesetzt, es kommt bei Wanderungen oder Fahrradtouren zum Einsatz, Touren können Schritt-für-Schritt geplant werden. Es wird in der Luft- und Schifffahrt verwendet und wer ein Smartphone hat, dürfte GPS auch kennen. Mittlerweile bedient man sich der GPS-Ortung auch bei verschwundenen Menschen, einfach indem versucht wird, das Handy der betroffenen Person zu orten.

GPS-Tracker für Katzen

GPS für Katzen

GPS für Katzen

Katzenbesitzer kennen meist die Sorgen, die ein freilaufendes Tier verursachen kann. Katzen sind eigenwillige, stolze Tiere, die nach Möglichkeit draußen umherstreifen sollten, wenn die Örtlichkeiten dies erlauben. Doch was tun, wenn die Katze plötzlich nicht mehr nach Hause kommt? Mit einem GPS-Tracker wäre es nun kein Problem, den Standort der Katze zu bestimmen. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Die Radiowellen des GPS-Satelliten durchbrechen problemlos Wolken, Nebel und sonstige gasförmige Stoffe, aber aktuell machen sie vor den meisten Gebäuden Halt. Ist die Katze also irgendwo in einer Garage oder Keller eingeschlossen, dann führt Sie Ihr GPS-Tracker je nach Modell nur bis vor dieses Gebäude. Aber immerhin wissen Sie dadurch, in welchem Umkreis sich das Tier aufhält.

GPS-Tracker für Katzen sind wertvolle Helfer, doch es gibt einiges zu beachten. Die Empfänger sind sehr leicht und können durchaus an einem Halsband befestigt werden, aber bitte beachten Sie:

Das Halsband muss so beschaffen sein, dass es sich löst, wenn die Katze damit irgendwo hängenbleibt! Niemals darf bei einer Katze das Halsband fest arretiert sein! Das kann zur Strangulation führen!

GPS-Tracker für Hunde

GPS-Tracker für Hunde

GPS-Tracker für Hunde

GPS-Tracker für Hunde dienen dazu, den Vierbeiner schnell wiederzufinden. Ein entlaufener Hund ist der Alptraum eines jeden Hundebesitzers. Trägt er am Halsband einen GPS-Empfänger, sehen Sie mittels eines GPS-Programms – beispielsweise als App auf Ihrem Smartphone – eine Karte, die genau anzeigt, wo sich Ihr Hund befindet. Sie wiederum lassen sich nun selbst zu dieser Stelle navigieren und haben – hoffentlich – schnell Ihren Hund wieder. Mittlerweile arbeiten die Hersteller mit Hochdruck daran, die Funktionen weiter zu verfeinern und das GPS-Tracking zu perfektionieren. Je nach Modell sind folgende Features verfügbar:

  • Die meisten Geräte basieren auf der Zusammenarbeit mit einem Smartphone.
  • Einige Modelle haben einen Knopf. Findet ein unbeteiligter Spaziergänger den Hund, drückt er den Knopf und kann so mit Ihnen „telefonieren“.
  • Echtzeit-Ortung ist fast schon Standard. Per Google-Maps wird Ihnen genau angezeigt, wo sich Ihr Hund aktuell aufhält. Diese Position wird alle paar Sekunden aktualisiert.
  • Manche Modelle basieren auf der Kommunikation per SMS. Sie rufen den Empfänger quasi an und erhalten eine SMS mit den genauen Koordinaten.
  • Einige Modelle kommen ohne Mobilfunknetz aus. Dafür grenzt sich meist der Radius ein. Bei diesen Modellen erhalten Sie ein Handgerät, dass Ihnen in einem Umkreis – meist so um die 10 – bis 15 Kilometer anzeigt, wo sich das Tier aktuell aufhält. Gute Geräte beinhalten dann aber noch einen 3-Achsen-Kompass, einen Höhenmesser und die Funktion, dass Sie eine PIN eingeben müssen, um an die Daten zu gelangen.

Welcher GPS-Tracker ist geeignet?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht so einfach beantworten. Im Normalfall basieren GPS-Tracker auf zwei Wirkweisen:

  • Die Ortung erfolgt mittels einer App, die auf dem Smartphone installiert wird.
  • Die Ortung wird auf einem Handgerät angezeigt und ist unabhängig vom Mobilfunknetz.

Beide Varianten zeigen Ihnen an, wo sich der Hund momentan aufhält. Bei der Variante mit dem Mobilfunknetz fallen geringe Kosten an, da die Daten über den Netzbetreiber laufen. So kostet es beispielsweise beim Tractive GPS Tracker für Hunde und Katzen – aktuell bei Amazon für rund 80 Euro erhältlich – 4,99 Euro im Monat, das Tier 24 Stunden überwachen zu lassen. keine Aktivierungsgebühr und die Möglichkeit der jederzeitigen Kündigung inbegriffen. Hier finden Sie übrigens einen aussagekräftigen Testbericht zu genau jenem Produkt.

Ein ausführliches Testbericht zum GPS für Hunde erhalten Sie in diesem Video.

Die Vorteile eines GPS-Trackers

Auch der folgsamste Hund kann plötzlich türmen. Manche Hunde reagieren völlig kopflos, wenn sie sich erschrecken. Einige Hunde können es einfach nicht lassen, einer Fährte zu folgen. Und wieder andere nutzen jede Gelegenheit, aus dem gesicherten Garten zu entwischen. Die Gründe, warum ein Hund verschwindet, sind vielfältig. Glücklich darf sich der Hundebesitzer schätzen, der über ein GPS-Tracker für Hunde verfügt. Die Kosten dafür sind in der regel überschaubar, es ist eine einmalige Investition, die sich spätestens dann lohnt, wenn sich Bello aus dem Staub machte. Eine Horrorvorstellung, wenn eine befahrene Straße in der Nähe ist. Es ist sehr schwer, ein verantwortungsvoller Hundebesitzer zu sein, wenn der eigene Hund gerne seine eigenen Wege geht. Immer nur an der leine ist für viele Hundehalter keine Option. Ein jagdfreudiger Hund kann durchaus so erzogen werden, dass er sich aus jeder Situation abrufen lässt. Doch um die letzte Sicherheit zu gewährleisten, bietet sich ein GPS-Tracker mehr als an.

Die Nachteile eines GPS-Trackers

Eigentlich gibt es keine Nachteile. Die technischen Geräte kosten nicht die Welt und wenn monatliche Servicegebühren anfallen, dann bewegen die sich in einem sehr kleinen Rahmen. Die Empfänger wiegen nicht viel und stören auch die kleinen Hunde nicht. Robust und hochwertig, so lassen sich die meisten der GPS-Tracker gut beschreiben. Je nach Hersteller sind sie komplett wasserdicht oder zumindest spritzwassergeschützt. Einen echten Nachteil lässt sich auch bei genauem Hinsehen nicht finden. GPS-Tracker arbeiten solide und zuverlässig, sofern Sie ein wenig auf Qualität achten.


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