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Das Vibrationshalsband

Vibrationshalsband als Erziehungshalsband

Vibrationshalsband als Erziehungshalsband

Vibrationshalsbänder werden zumeist mit Fernbedienung angeboten. Hier kann die Vibrationsstärke eingestellt werden. Zudem haben diese Halsbänder auch eine Tonfunktion, welche in Verbindung mit der Vibration zur Verstärkung des Signals benutzt werden kann. Einige Modelle bieten zusätzlich auch Lichteffekte an, um die Lerneffizienz beim Hund zu vertiefen. Sender und Empfänger sind auch auf weite Entfernungen einsetzbar.

Da diese Antibellhalsband in jedem Falle vom Halter ausgelöst werden müssen, ist es sinnvoll sich mit der Fernbedienung ausreichend vertraut zu machen, um fehlerhaftes Einsetzen zu vermeiden. Dies könnte den Hund extrem verunsichern und dazu führen, dass ein solches Erziehungshalsband bei dem Hund nicht mehr in Anwendung gebracht werden kann.

Wie funktioniert ein Vibrationshalsband?

Mit einem Vibrationshalsband kann unerwünschtes Bellverhalten schnell, effektiv und vor allem konsequent ein Ende finden, ohne dass es dem Hund schadet. Es ist keinesfalls vergleichbar mit dem sogenannten Telereizgerät. Es ist eine weiteres Modell vom Antibellhalsband.

Ein Vibrationshalsband sendet keinen Stromstoß aus! Zumindest gilt das für die hier vorgestellten Modelle!

Ein Vibrationshalsband arbeitet mit Impulsen, indem es beim Bellen vibriert – gelegentlich mit einem Ton untermalt –  und so den Hund aus dem unerwünschten Bellverhalten reißen soll.

Ehrlicherweise soll an dieser Stelle gesagt werden, dass ein Vibrationshalsband nicht bei jedem Hund den gewünschten Erfolg zeigt, manche Hunde reagieren überhaupt nicht, andere gewöhnen sich offensichtlich schnell an das Vibrieren. Allerdings gibt es auch Erfahrungsberichte, bei dem der Hund sofort sein Bellverhalten einstellte, sobald er mit dem Vibrationshalsband konfrontiert wurde.

Vibrationsmodelle werden mittels einer Fernbedienung ausgelöst. Bei sensiblen Hunden ist hier Vorsicht geboten, denn durch das ungewohnte Vibrieren kann sich ein Hund durchaus mächtig erschrecken und womöglich das Weite suchen, wenn er nicht angeleint ist. Allerdings geht von den Geräten, die mit Vibration arbeiten, ein schneller Gewöhnungseffekt aus, denn die klugen Tiere haben schnell raus, dass da etwas an ihrem Hals nur kurzzeitig stört.

Doch wie gesagt, bei manchen Hunden zeigt das Vibrationshalsband einen beeindruckenden Lerneffekt und sollte deswegen nicht von vorneherein ausgeschlossen werden:

Einige Zeitgenossen befürchten, dass ein Vibrationshalsband mit einem Elektrohalsband vergleichbar sei. Das Elektrohaslband ist glücklicherweise in Deutschland verboten und das ist auch gut so. Ein Vibrationshalsband hat nichts mit Stromreizen zu tun, davon kann sich jeder überzeugen, der in einem Fachgeschäft eines in die Hand nimmt, kräftig anhustet und auf die Reaktion wartet. Es vibriert, sonst nichts. Ohne Strom. Es vibriert einfach nur. Ein weiterer Einsatzbereich vom Vibrationshalsband sind taube Hunde. Viele taube Hunde reagieren auf die Vibrationen sehr gut. Leider reagieren aber auch nicht alle Tauben Hunde auf diese Methode. Manche Taube Hunden reagieren nur manchmal. Das Beste ist es diese Methode einmal auszuprobieren. In diesem informativen Erfahrungsbericht zum Thema Vibrationshalsband für taube Hunde erhalten Sie weitere Informationen.

Beliebte Vibrationshalsband Modelle

Dorart Vibrationshalsband

36,99 € 55,99 €

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Daonly Vibrationshalsband

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Welche Produktunterschiede gibt es?

Der Markt bietet unterschiedliche Produkte an, die alle den gleichen Zweck verfolgen: unangemessenes Verhalten wird „bestraft“ und unterbunden. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Halsbänder kurz vorgestellt:

Vibrationshalsband

Per Fernbedienung erhält das Tier ein Vibrationssignal, dessen Stärke je nach Intensität des Bellens variieren kann. Der Vibrationsreiz nimmt bei nicht endendem Gebell zu. Alternativ kann auch ein kurzes akustisches Signal über einen Lautsprecher erfolgen, welches mittels Fernbedienung situationsbedingt ausgelöst wird. Wegen der Variierbarkeit der Vibrationsimpulse ist ein solches Halsband auch für kleine Sensibelchen oder sehr junge Hunde geeignet.

Vibrationshalsband mit akustischen und optischen Signalen

Hier kommt ein variables Vibrationssignal zum Einsatz, das manuell mittels Fernbedienung durch ein akustisches ergänzt werden kann. Für ganz hartnäckige Hunde kann der Effekt durch zuschaltbare Lichtimpulse verstärkt werden.

Vibrationshalsbänder für zwei Hunde

Diese Art Halsbänder funktionieren mittels akustischem Signal und Vibration. Im Lieferumfang sind auf Wunsch zwei Halsbänder enthalten. Die Fernbedienung verfügt über zwei Frequenzen, die unabhängig voneinander geschaltet werden können. Die Reichweite ist entsprechend hoch (bis zu 200 m).

Vibrationshalsband Produktvorstellungs Video

In diesem Video wird das Vibrationshalsband in der Funktion präsentiert. Beeindruckend ist zu sehen, wie der Hund nach der Vibration den Blickkontakt zum Herrchen aufnimmt. Durch den Blickkontakt erwartet er nun seine Befehle.


Kommentare

Gabi 16. April 2020 um 18:12

Unsere kleine weiße Mischlingshündin kam im August 2017 aus Spanien zu uns. Da war sie knapp 2 Jahre alt. Die Tierschutzorganisation hatte uns nicht informiert, dass sie taub ist, oder sie wussten es tatsächlich nicht. Am Anfang war ich ziemlich ratlos, zumal es mein erster Hund ist und ich mir vorstellte, dass ich einen Hund so erziehe, dass er aufs Wort hört – tja, ohne Gehör schwierig. Ich habe dann gehört, dass es Vibrationshalsbänder gibt. Das erste (preiswerte) konnte man vergessen, das war nicht zuverlässig – mal vibrierte es, mal nicht, das kann man bei einem tauben Hund nicht gebrauchen! Ich habe dann investiert (ich glaube es waren ca. 300 €) und ein richtig gutes gekauft. Lohnende Investition! Wir fingen zuhause mit dem Training an. Zunächst ist die kleine Maus weggelaufen, wenn es vibrierte. Dann „regnete“ es Leckerlis wenn es vibrierte und schon gewöhnte sie sich. Dann ging es mit der Schleppleine in den Wald. Vibration, drauf treten, Hund dreht sich um, belohnen. Es hat nicht lange gedauert, bis sie das kapiert hat. Inzwischen reicht ihr als Belohnung mein nach oben zeigender Daumen. Sie kennt die Handzeichen für „komm her“, „bleib stehen“, „sitz“ und „platz“. Es gibt auch noch ein „komm schnell her“ und natürlich „hast du gut gemacht“. Es klappt toll! Wenn uns ein Fahrrad entgegen kommt, brauche ich sie meist gar nicht mehr „rufen“, sie dreht sich von selbst zu mir um und fragt mich quasi „was soll ich tun“. Ich laufe inzwischen fast überall mit ihr ohne Leine. Ich bin allerdings auch sehr aufmerksam, wenn ich mit ihr gehe. Da sie ja nichts hört, muss ich bereits früh mögliche Gefahren sehen und sie „rufen“.
Es lohnt sich sehr, in einen tauben Hund Zeit zu investieren! Für mich ist es eine tolle Erfahrung! Und das Vibrationshalsband gibt uns eine große Sicherheit!

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